In diesem Tutorial lernen wir, wie man einen SQL Server von einem Server auf einen anderen kopiert oder verschiebt. Anders als bei manuellen Migrationsoptionen führen wir die Migration automatisch durch und übertragen nicht nur den SQL-Server selbst, sondern auch alle Konfigurationen, Schemata, Datenbanken – und die eigentlichen Anwendungen, die der Server ausführt (und die Sie auf dem neuen Server ausführen müssen).
Dieses Tutorial funktioniert für Server 2003, Server 2008, Server 2012, Server 2016 und sogar Server 2019. Die Übertragung kann physisch-zu-physisch (P2P), physisch-zu-virtuell (P2V), virtuell-zu-virtuell (V2V) sein, ebenso wie die Übertragung auf Cloud-Server.
Das Ziel dieser Anleitung ist es, Server-Anwendungen vollständig und generisch auf den neuen Server zu kopieren: Jede Anwendung, auch individuelle oder hausinterne Anwendungen, wird auf den neuen Server verschoben, einschließlich Konfigurationen, Datenbanken und natürlich Dateien.
Beachten Sie, dass die Übertragung, die wir durchführen, eine native Übertragung ist. Die Anwendungen werden wirklich auf den neuen Server übertragen, sind dort installiert und behalten ihre Konfigurationen. Das beruht auf keinerlei Containerisierung oder App-Virtualisierung -Prozesse und liefert echte, native Migration.
Die Anleitung folgt unten, davor – eine Video-Anleitung und ein paar häufige Fragen zur Windows-Server-Migration.
Tipp: Wenn Ihre Organisation kein zentrales Verwaltungswerkzeug (z. B. Microsoft SCCM) zur Überwachung der Server verwendet, können Sie das kostenlose Microsoft Assessment and Planning (MAP) Toolkit hier. Sie können auch die kostenlose Server-Diagnose von Zinstall nutzen, über diesem Link. Sie ermöglicht einen schnellen Check der gesamten Software- und Hardwareliste des Servers.
So läuft die Migration von einem Windows-Server auf einen anderen ab:
Je nach Menge der übertragenen Daten und Anwendungen kann die eigentliche Übertragung mehrere Stunden dauern. Sie sehen während des gesamten Prozesses eine Fortschrittsanzeige.
Einige Legacy-Drittanbieter-Anwendungen auf Windows Server 2003 können mit Windows Server 2008 oder Windows Server 2012 inkompatibel sein. Solche Anwendungen sind in der Regel Legacy-DOS-, 16-Bit- oder reine 32-Bit-Software, die nicht für neuere OS-Versionen aktualisiert wurde. Es wird dringend empfohlen, diese Anwendungen so bald wie möglich aus der Produktionsumgebung zu entfernen.
Wenn sich diese Anwendungen nicht sofort abschaffen lassen und für den Weiterbetrieb der Organisation kritisch sind, ist die empfohlene Option, sie betriebsfähig zu halten, eine virtualisierte Migration dieser Anwendungen in eine virtuelle Server-2003-Instanz auf dem neueren Ersatzserver. Leiten Sie danach die nötigen Schritte ein, um diese Anwendungen auslaufen zu lassen und die virtualisierten 2003-Instanzen stillzulegen.
Eine solche P2V-Migration (physisch zu virtuell) sollte ebenfalls mit WinServ ebenfalls.
Sobald die Migration abgeschlossen ist, geht es an die Überprüfung der Ergebnisse.
Glückwunsch! Ihre SQL-Server-Migration ist jetzt abgeschlossen.